Belastungen aus dem Einzugsgebiet

Blick über das Wahnbachtal mit Vorsperre und Phoshor-Eliminierungsanlage nahe Neunkirchen

Das Einzugsgebiet der Wahnbachtalsperre gehört zur Ballungsrandzone des Rheintales und ist verhältnismäßig dicht besiedelt. In mehr als 100 verstreut liegenden Ortschaften, den für das Bergische Land typischen Streusiedlungen, leben rund 13.000 Einwohner. Einen Eindruck von der Zahl der im Einzugsgebiet lebenden Menschen vermittelt der sich an Werktagen früh auf der Bundesstraße 56 und der Stadtumgehung Siegburg aus Richtung Much und Neunkirchen-Seelscheid langsam in Richtung Autobahnen bewegende Strom der zur Arbeit strebenden Autofahrer, der sich sodann nach Arbeitsschluss am späten Nachmittag wieder in die Gegenrichtung bewegt. Bis in die 80er Jahre waren nur die Einwohner der drei Kernortslagen Much, Neunkirchen und Seelscheid an eine Kanalisation und Kläranlage angeschlossen. In den übrigen Ortschaften entwässerten die Wohngebäude über Kleinkläranlagen mit wegen der gering durchlässigen Bodendeckschichten sehr bald versagender Untergrundverrieselung in die Zuflüsse zur Wahnbachtalsperre.

Blick auf Uferzone und Stausee der Wahnbachtalsperre

 

 


Trinkwasser
Anschrift
Wahnbachtalsperrenverband
Siegelsknippen
53721 Siegburg
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