
Arbeitsfelder an der Wahnbachtalsperre
Die landwirtschaftliche Flächennutzung in Einzugsgebieten von Wassergewinnungsanlagen kann die Qualität der Rohwässer maßgeblich beeinflussen. Die für die Trinkwassergewinnung relevanten Einträge unterscheiden sich dabei in Grundwasser- und Talsperreneinzugsgebieten.
Die vorrangig bedeutenden Eintragsmechanismen unterscheiden sich teilweise erheblich in den Einzugsgebieten von Talsperren (Bodenerosion, Abschwemmung, direkte Einleitung) und Grundwasservorkommen (Verlagerung über die ungesättigte Zone). Die wesentlichen Ursachen werden hier zusammengefasst:

Winterbegrünung schützt vor Bodenerosion
Gut entwickelte Untersaaten
Direktsaat ohne Bodenbearbeitung schützt vor Bodenerosion
Tiere verschmtzen die Gewässer
Unsachgemäße Viehtränke
Der Arbeitskreis Landwirtschaft, Wasser und Boden im Rhein-Sieg-Kreis (ALWB) wurde am 5. Oktober 1989 von Vertretern der Land- und Wasserwirtschaft gegründet. Nach zunächst lockerem Zusammenschluss wurde auf der 1. Mitgliederversammlung am 15. November 1991 ein Vorstand gewählt und eine Satzung verabschiedet. Der ALWB wurde im Mai 1992 vom Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) als Kooperation anerkannt.
Mehr Informationen zum ALWB erhalten Sie im Internet unter: www.alwb.de.

Das Kooperationsgebiet des ALWB umfasst innerhalb des Rhein-Sieg-Kreises ca. 40 000 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche. In diesem Gebiet sind auf ca. 11 000 ha Wasserschutz- bzw. Wassereinzugsgebiete ausgewiesen.
Die an der Kooperation beteiligten Wasserversorgungsunternehmen liefern Trinkwasser für rund 1 Mio. Einwohner.
Leistungen der Landwirtschaft
Leistungen des Wahnbachtalsperrenverbandes

Grasuntersaat im Maisanbau
